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Imperium Wirtschaft 7.Mission: Nicomedia

Kultur:100Exporte:Möbel, Kleidung, Besteck, Glaswaren, Waffen, Rüstung, Holz, Töpferwaren, Marmor, Schmuck, Gold
Sicherheit:100Importe:Papier, Gewürze, Seide, Bernstein, Salz, Parfüm
Wohlstand:100
Ansehen:100
Bevölkerung:10000

Mit der letzten Stadt der Imperiums-Kampagne muss mit 10.000 Einwohner wieder eine Metropole errichtet werden, die mit einer 100er Wertung in allen vier Bereichen ein sehr hohen Niveau besitzen muss und einen wirklich anspruchsvollen Abschluss bildet.

Die Karte ist recht großzügig und bietet viel Platz für eine Stadt dieser Größe. Doch birgt die Topographie einige Schwierigkeiten. Zum einen ist die Karte durch einen länglichen Hügel gekennzeichnet, der Mittig in der Karte liegt. Es bestehen mehrere Abstufungen bzw. Terrassierungen, die nicht alle durchgängig bebaubar sind. Hier sollte man besonders bei einer Kulturwertung von 100 eine gut durchdachte Stadtplanung haben. Aber auch die Versorgung der Bürger mit Wasser und Waren ist etwas komplizierter, da z.B Aquädukte und Reservoirs nur in der Ebene errichtet werden können. Ein kleiner Fluss trennt die Karte in einen kleinen Teil und den weitaus größeren Teil mit genanntem Hügel. Neben dem Fluss gibt es auch noch eine Küstenlinie.

Die Ressourcen sind auf der Karte unterschiedlich verteilt. Eisen und Gold sowie Marmor gibt es NUR auf dem kleinen Teil der Karten. Sand und Ton sind auf beiden Kartenteilen verteilt, wobei nur im Ufer- und Küstenbereich platziert. Holz ist ebenfalls auf beiden Kartenteilen gleichmäßig in kleinen Wäldern zu finden. Die landwirtschaftlichen Flächen sind mit drei mittelgroßen Bereichen an den Rändern auf dem großen Kartenteil gut verteilt. Aufgrund der schwierigen Topographie müssen Kultureinrichtungen häufiger errichtet werden, um eine 100er Kulturwertung zu erreichen. Eine ausreichende Anzahl von Equites sollte daher berücksichtigt werden.

Bei dieser Stadtbeschreibung konnte mit 50 Insulaes, 26 Domuns und 14 imposante Wohnsitze alle Bedingen erreicht werden. Man beginnt mit der Stadt am besten direkt am Flussufer auf dem großen Karteteil zwischen der Ackerbaufläche und der ersten Abstufung des Hügels. Da der Immigrationspunkt auf dem kleinen Teil der Karte liegt, muss über dem Fluss eine Brücke gebaut werden.

Der kleine Teil der Karte sollte nur für die Produktion von Marmor, Eisen, Gold und Sand mit den damit verbundenen Fertiggütern Schmuck, Besteck, Waffen und Glaswaren genutzt werden. Holz ist zwar auf dem kleinen Teil der Karte vorhanden, kann aber auch direkt auf der anderen Flussseite gewonnen werden. Auf dem kleinen Kartenteil sollte auch primär der Export mit den Handelhäfen und Depots laufen. Für eine Sicherheitswertung von 100 muss dieser Bereich später auch durch einen Stadtmauer gesichert werden. Bei der Planung ist dieses zu berücksichtigen.

Rom fordert regelmäßig 2000 DN Tribut. Wenn dieser nicht geleistet wird, ist ein hoher Ansehensverlust die Folge. Der Export sollte mit 2x Marmorsteinbrüchen und Besteck (2x Eisenmine + 2 Besteckfrabicas) beginnen. Da Rom zuerst 60 Einheiten Schmuck fordert, sollte mit 2 – 3 Goldminen und mind. 2 Schmuckfabricas diese Ware gehamstert werden. Später nach der Forderung den Schmuck direkt in den Export geben. Mit jeder Produktion auch an die nötigen Lagerhäuser denken. Überschüssiges Holz kann ebenfalls exportiert werden. Wichtig ist, recht schnell eine gut laufende Wirtschaft zu erzielen, um Exporte, Forderungen und Tribut zu bedienen. Daher erst verstärkt die Plebs ansiedeln, versorgen und weiterentwickeln.

Beginnt mit 18 Insulas und 2 Domus sowie die Grundausstattung von Klinik, Jupiter- und Merkurschrein, Brunnen + Pumphaus und Reservoir, Steuerbüro, Präfektur und Ingenieursposten, Lebensmittel- und Standartmarkt. Nahrungsversorgung zum Anfang mit 2 Getreide- und 2 Gemüsefarmen sowie einem Silo sicherstellen. Mit den Farmen auch eine Schaffarm für die spätere Kleidungsproduktion errichten. Zusätzlich eine Tongrube und zwei Töpferwarenfabricas bauen. Damit soll die Stadt erstmal mit Standartwaren versorgt werden.

Mit der beginnenden Entwicklung der Stadt die Produktionen ausbauen. Mit zwei Holzfäller und mind. zwei Möbelfabricas Möbel produzieren und hamstern. Nach der Forderung kommt nämlich eine Bitte um 50 Möbel. Danach wie beim Schmuck die Möbel exportieren.

Wenn Wolle da ist, zwei Bekleidungsfabrica errichten und somit die zweite Standartware für die Stadt herstellen. Auf dem kleinen Kartenteil im Anschluss zwei Sandsiebelager und mind. drei Glaswarenfabricas errichten. Die Waren können ebenfalls exportiert werden. Im Standartwarenmarkt diese Ware sperren, damit alles in den Export geht. Rom bittet dann um 100 Glaswaren, die mit den nötigen Lagerhäusern dann gehamstert werden sollte. Die Töpferwarenproduktion sollte mit weitern zwei Tongruben und zwei Töpferwarenfabricas erhöht werden, da Rom 100 Einheiten dieser Ware fordert. Mit 60 Einheiten Schmuck wiederholen sich nun die Bitten und Forderungen. Zusätzlich folgen noch eine Bitte um 50 Einheiten Waffen und 40 Einheit Besteck.

Recht früh wird die Stadt von Plünderern angegriffen. Sie treten immer an der gleichen Stelle (Osten) mit zwei Schweren Infanterie und einem Scharmützel auf. Da man zu diesem Angriff bereits mindestens zwei Schwere Infanterie benötigt, sollt beim ersten Angriff mit 14 Präfekturen und drei Türmen der Angriff abgewehrt werden. Die Türm können auch ohne Stadtmauer errichtet werden. Sie benötigen nur ein kleinen Stück Strasse, um aktiviert werden. Militär und Präfekturen brauchen beim Arbeitsberater eine hohe Priorität. Weiteres Vorgehen wie in den letzten Szenarien beschrieben. Nach diesem Angriff sollte man das Militär mit den nötigen Einrichtungen und mind. zwei Schwerer Infanterie aufbauen. Dazu zwei Waffen- und zwei Rüstungsfabricas errichten. Wenn nötig die Rohstoffproduktion dafür erhöhen. Wenn die Forts gefüllt sind, können die Waffen und Rüstungen exportiert werden.

Mit den Exportgewinnen nun die Stadtmauer errichten. Durch den Fluss und die Küstenlinie benötigt man nur jeweils zwei Seiten, da Fluss und Küste als natürlich Barriere wirken. Bei diesem Beispiel wurde die Mauer an der äußersten Peripherie der Karte errichtet. Denkt auch an Stadttore, da die Händler nicht immer über den Immigrationspunkt kommen.

Wenn die Stadt wirtschaftlich funktioniert, sollte man mit der Entwicklung der Equites (Luxusmärkte) nun die weitere Stadtentwicklung vorantreiben. Als sinnvoll hat sich folgende Bauweise gezeigt. Man baut immer kleine Stadtviertel mit Insulas und Domus am Rande des Hügels mit jeweils einer eigenen Versorgung mit Märkten, Wasser und Präfekturen. Die Nahrungsversorgung kann dann auch über die anderen Ackerbauflächen erfolgen. Auch Standartwarenproduktionen können zusätzlich an den Rohstoffquellen errichtet werden und somit die Versorgung der Stadtviertel gewährleisten.

Auf den terrassierten Hügelflächen werden dann die Kultureinrichtungen sowie die Villen errichtet. Oft muss abgerissen und neu gebaut werden, da manchmal die Lage ungünstig ist oder der Bauplatz nicht ausreicht. Immer im Pausenmodus bauen und schauen, wie der Versorgungsradius des Bauwerkes ist. Wenn man schnell ist, kann man durch die Zurück-Funktion den Bau rückgängig machen. Man bekommt dann das Baugeld zurück.

Bei dieser Topographie ist es eine wirkliche Tüftelei. Bei dieser Stadt haben folgende Kultureinrichtungen für die entsprechende Wertung gereicht: 5x Klinik; 3x Krankenhaus; 6x Barbier; 4x Badehaus; 4x Schule; 2x Bibliothek; 7x Odeon; 3x Theater + 2x Schauspielgilde; 4x Arena + 2x Gladiatorengilde; 2x Kolosseum + 1x Ausbilder; 1x Circus + 1x Wagenlenker; 1x Forum; 6 Tempel; 10 Schreine Mit der Entwicklung der Villen nach und nach die Exotenwaren importieren und durch einen oder auch zwei Exotenmärkte verkaufen lassen. Nicht an Steuerbüros sparen!

Im Endausbau hatte diese Stadt folgende Produktionen: 15 Getreide; 15x Gemüse; 8x Fleisch; 4x Schafe; 4x Holz; 4x Ton; 5x Sand; 6x Gold; 6x Eisen; 2x Marmor; 6x Kleider; 11x Glaswaren; 6x Töpferwaren; 6x Möbel; 6x Schmuck; 4x Besteck; 2x Rüstung und 2x Waffen. Durch die verstreute Lage der Stadtviertel muss immer auf eine gute Versorgung der Bürger mit Nahrung geachtet werden. 11 Silos, 8 Lebensmittel-, 3x Standart-, 3x Luxus- und einen Exotenmarkt versorgen die Stadt.

Überschüssige Arbeitskräfte werden durch Türme, Stadttore oder Präfekturen aufgefangen. Mann kann die Produktionen natürlich noch beliebig erhöhen. Dabei aber immer auf eine ausreichende Zahl an Lagerhäuser achten. Mit den geleisteten Bitten, der Stadtmauer (einschließlich zufriedenen Bürgern), den imposanten Wohnsitzen und den geschickt platzierten Kultureinrichtungen ist dieses letzte Szenarium mit dem 10.000ten Bürger abgeschlossen und man kann den kleinen Videoabspann genießen.

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